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26.04.2007 13:08

Sima bei „Spatenstich“ für Bio-Projektschule Meissnergasse

„Bio ist in Wien groß geschrieben, die Stadt Wien ist eine der größten Biobauern Österreichs, in Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern setzen wir seit Jahren auf einen hohen Bioanteil im Essen. Das Bio-Projekt der Volksschule Meissnergasse ist nun ein weiteres Mosaik, über das ich mich sehr freue“, so Umweltstadträtin Ulli Sima. In der Volksschule Meissnergasse wird nach Einführung der Bio-Jause und eines Workshops zum Thema Bio-Landwirtschaft nun das Projekt „Schulgarten“ in Angriff genommen, das Barbara van Melle initiiert hat und das vom Schulgarten Kagran unterstützt wird.
„Gesunde Lebensmittel und gesunde Umwelt hängen unmittelbar miteinander zusammen, beides steht im Zentrum meiner täglichen Arbeit und ich freue mich über diese Initiative, bei der die Schulkinder einmal mehr von den Vorzügen der Biolandwirtschaft erfahren“, so Sima.

Für eine Millionenstadt wohl eher unüblich – gibt es in Wien 800 landwirtschaftliche Betriebe, jährlich werden über
50.000 Tonnen Gemüse erzeugt – mit hoher Qualität und garantiert gentechnikfrei. Wir haben eine Allianz mit den Wiener Landwirten gebildet, um die Wiener Produktion auch künftig gentechnikfrei zu halten.

Die Stadt Wien ist zudem einer der größten Biobauern Österreichs, 600 ha werden biologisch bewirtschaftet, in der Lobau und am Stadtgut Eßling. Jährlich werden dort rund 3.700 Tonnen Getreide und 500 Tonnen Erdäpfel biologisch produziert.

Die Stadt Wien setzt seit Jahren auf die Erhöhung des Bio-Anteils in den städtischen Spitälern, Schulen und Kindertagesheimen und in den Häusern des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser. Im Rahmen von „ÖkoKauf Wien“ wurde der mengenmäßige Anteil der biologischen Lebensmittel auf mittlerweile 29 % gesteigert – ohne Preiserhöhung für die Eltern der Schulkinder.

Die Stadt Wien ist eine „Großeinkäuferin“ – und kann damit die Qualität der von ihr eingekauften Lebensmittel mit beeinflussen, jedes Jahr gibt die Stadt mehrere Millionen Euro für Lebensmittel aus und kann einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus leisten.

Zwtl: www.eule-wien.at: Umweltbildungsangebot der Stadt Wien

Kinder und Jugendliche sind auch zentrale „Ansprechpartner“ des Umweltressorts – denn aus umweltbewussten Kindern sollen schließlich umweltbewusste Erwachsene werden.
Umweltstadträtin Sima hat daher das Umweltbildungsprogramm EULE (Erlebnis.Unterhaltung.Lernen.Erfahrung) ins Leben gerufen. Unser Angebot für Schulen, Kindergärten und Familien wächst ständig – es reicht vom Kinderbauernhof am Cobenzl über den Müllkasperl, über die Kinderbaustelle bis hin zum Lainzer Tiergarten und den beiden Wiener Waldschulen. Wir wollen den Kindern damit spielerisch die Bedeutung von aktivem Umweltschutz näher bringen – und auch jener von gesunder Ernährung.

Dazu haben wir beispielsweise im letzten Jahr die BioBox im Rahmen von ÖkoKauf Wien an alle Schulen und Kindergärten verteilt: die kids lernen spielerisch den Unterschied zwischen biologischer und konventioneller Landwirtschaft sowie deren Produkte. Die Box wurde an alle Gruppen der städtischen und privaten Kindergärten mit Kindern ab 3 Jahren und an alle 1. und 2. Volksschulklassen kostenlos abgegeben. Ganz neu ist auch das Tierquartett, „Schöner Leben für Schwein & Co“ – mit dem Kinder lernen, was Tiere „froh“ macht. Auf www.oekokauf.wien.at unter der Rubrik „Informationsmaterial“ zu bestellen.

Neue Broschüre „Wien isst Bio“ unter www.natuerlich.wien.at