Streusalz & Hundepfoten: Tipps, wie man Hundepfoten im Winter schützt

15.02.2021 - 15.03.2021
Familien, Oma+Opa, HundebesitzerInnen

Aggressives Streusalz, nasse Pfoten, Rollsplitt, Schnee und Eis machen unseren Hunden besonders zu schaffen. Viele Hundehalter ahnen nicht, wie sich dieser Salzkontakt für den eigenen Hund anfühlt. Der übermäßige und unsachgemäße Gebrauch von Streusalz führt oft zu Rissen in der Ballenhornhaut der Hunde und verursacht wunde Stellen zwischen den Zehen der Tiere.

Mit diesen Tipps kommen Hunde auch in der Stadt sicher durch den Winter.

Hundecremes: Hirschtalg, Vaseline und Pfotenschutzsalbe verhindern, dass die Ballenhaut rissig wird. Verwendet aber kein Teebaumöl, denn dieses wirkt toxisch und ist somit ungeeignet für Hunde.

Hundeschuhe: Liegt besonders viel Salz auf der Gassirunde, empfiehlt es sich, dem vierbeinigen Liebling Schuhe anzuziehen. Diese sollten gut passen und vor allem für den Hund bequem sein.

Fellpflege zwischen den Pfoten: Damit sich zwischen den Pfotenballen keine Eisklumpen bilden, sollte man langes, überstehendes Fell zwischen den Zehen abschneiden. Dabei die Haare zwischen den Pfoten mit einer abgerundeten Schere so kurz schneiden, bis die Haare nicht mehr hervorstehen. Wenn man die Haare zu kurz stutzt, wetzen diese auf der Innenseite der Pfoten der Fellnase und können so leichte Verletzungen verursachen.

Fußbad: Wer mit seinem Vierbeiner vom Gassi gehen zurückkommst, sollte Steinchen, Streusalz und Eis mit lauwarmen Wasser entfernen.

Sind die Hundepfoten bereits verletzt, eignen sich Heilsalben oder Desinfektionsmittel. Diese unterstützen die Heilung und schützen vor neuen Verletzungen. Damit nicht gleich wieder alles abgeleckt wird, kann man dem vierbeinigen Liebling währenddessen ein Leckerli zum Kauen geben und ihn so ein wenig ablenken.


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